Mimikfalten werden durch unterschiedliche Methoden, wie z. B. Botulinum A, Unterspritzung mit Füllmaterialien (z. B. Hyaluron-Säure) oder durch eine medizinische Schälbehandlung der Haut (Peeling) effektiv behandelt. Welche Behandlung oder Kombination die richtige ist, hängt von Ausprägung und Lage der Falte ab.
Fältchen und Falten, wie bei Stirnfalten, Zornesfalten und Krähenfüße im seitlichen Augenbereich werden aufgrund einer unbewussten Dauerspannung der mimischen Muskulatur hervorgerufen. Die Injektion von Botulinum bewirkt eine Reduzierung der Spannung der mimischen Muskulatur durch eine Verringerung der Muskelaktivität. Die Fältchen und Falten glätten sich.
Mit einer sehr feinen Nadel wird Botulinum in die entsprechende Muskulatur injiziert. Die Dauerspannung der Gesichtsmuskeln im gewünschten Bereich wird somit sehr wirkungsvoll und schonend gelöst, was dort zu einer Glättung der Falten und Fältchen führt. Die Wirkung tritt ca. 5-7 Tage nach der Injektion ein und hält nach der ersten Behandlung etwa ein halbes Jahr an, nach erneuten Injektionen kann sich die Wirkdauer auch verlängern. Einer stärkeren Vertiefung und Neubildung der Falten wird somit effektiv parallel vorgebeugt.
Nach der Behandlung kann es zu einer leichten Schwellung und Rötung an der Injektionsstelle kommen, die meist am folgenden Tag nicht mehr erkennbar ist.
Sämtliche Nebenwirkungen sind nach dem heutigen Stand der Wissenschaft vorübergehend, länger- oder gar langfristige Nebenwirkungen sind bei dieser Behandlung von mimisch bedingten Falten nicht bekannt.
Ein ausführliches Aufklärungsgespräch geht einer effektiven Behandlung immer voraus!
